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15.06.2019 „Es werde Licht…“

„Kein
Wort,
umfasst das WORT…“
A.A.B.Poster "Mystische Farbrose" aus dem Prosveta Verlag. Format 60 x 40 cm. 12,00 Euro.

https://www.prosveta.de/shop/950030-fensterbild-mystische-farbrose/

 

 

Omraam Mikhael Aivanhov
liebte
die mystische Farbrose.
Er
erwähnt sie in seinen beiden Büchern
„Izvor 212 – Das Licht, lebendiger Geist“, Kapitel 1
und „Gesamtwerk 32 – Die Früchte des Lebensbaums“, Kapitel 11:

Eines
der Symbole der Erschaffung der Welt ist die mystische Rose.
Die
sechs Kreise,
die die Blütenblätter bilden,
stellen die sechs Tage da, die Gott brauchte, um die Welt zu erschaffen
(natürlich sind die sechs Tage symbolisch gemeint, sie dauerten Milliarden von Jahren!).
Übrigens
interpretieren einige Esoteriker das erste Wort der Genesis:
Bereschith,
das »im Anfang« bedeutet,
als bara, erschaffen, und schith, als sechs.
Gebt
jedem Kreis eine der sechs Farben:
violett, blau, grün, gelb, orange und rot, und meditiert über sie…
Der
Kreis in der Mitte
stellt das weiße Licht dar,
aus dem die anderen sechs Farben hervorgegangen sind…
Auch
wenn ihr die Tiefe dieses Symbols nicht versteht,
so erschafft ihr zumindest durch die Betrachtung dieser vollkommenen Figur
Verbindungen zwischen ihr und euch, und das wird euch bei eurer spirituellen Arbeit helfen.
(Izvor 212 – Das Licht, lebendiger Geist, Kapitel 1)

Nun
möchte ich euch eine persönliche Geschichte erzählen.
Ich
war damals siebzehn und spürte in mir das Bedürfnis nach einer Form, nach einer geometrischen Figur,
die beim Anschauen Harmonie und Frieden in mir hervor¬rufen würde.
Nach
Zeit des Suchens
beschäftigte ich mich mit dem Kreis.
Den
Radius des Kreises
nahm ich als Maß und teilte den Umkreis in sechs Teile.
Das
gab mir die Möglichkeit, sechs Kreise zu zeichnen, daraus ergab sich eine Rosette.
Die
sechs Kreise
färbte ich mit den sechs Farben des Prismas:
violett, blau, grün, gelb, orange und rot.
Als
ich diese Zeichnung betrachtete,
versetzte sie mich in Entzücken.
Für mich war sie das Symbol der Vollkommenheit.
Nach
einiger Zeit kam es mir vor, als fehlte dennoch etwas.
Als
ich versuchte herauszufinden,
was es war, spürte ich, wie mich ein geheimnisvoller Impuls dazu drängte,
unter die Rosette den Anfang des Johannes-Evangeliums zu schreiben:
»Im
Anfang war das WORT,
und das WORT war bei Gott, und Gott war das WORT.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das WORT geworden, und ohne das WORT wurde nichts, was geworden ist.«
Warum diese Verse?
Hatte ich eine besondere Verbindung zu ihnen?
Ohne Zweifel.
Ich
habe mein Leben lang darüber nachgedacht,
und heute weiß ich,
warum ich meine Zeichnung auf diese Weise vervollständigte…

(Gesamtwerk 32 – Die Früchte des Lebensbaums, Kapitel 11)

Omraam Mikhael Aivanhov
vertieft in diesen beiden Büchern „Izvor 212 – Das Licht, lebendiger Geist“
und „Gesamtwerk 32 – Die Früchte des Lebensbaums“ die Bedeutung der einzelnen Farben.