Veröffentlicht am

05.08.2019 „Es werde Licht…“

„Wenn
wir warten,
bis Gott allein hat alles gemacht,
 haben wir die Zeit auf Erden
umsonst verbracht.“
A.A.B.

Yoga der Ernährung - Band 204 der Reihe Izvor von Omraam Mikhael Aivanhov aus dem Prosveta Verlag. Taschenbuch mit 152 Seiten. 12,00 Euro.

https://www.prosveta.de/shop/204-yoga-der-ernaehrung/

Yoga
der Ernährung
Band 204 Reihe Izvor
Omraam Mikhael Aivanhov

„Wer
bewusst und voller Liebe isst,
macht die Nahrung zu seinem Freund.
Sie
ändert ihre Schwingung und öffnet sich wie eine Blume,
die ihren Duft verströmt.“

Um dieses Buch zu lesen, braucht man keine Yoga-Kenntnisse.
Das
Wort „Yoga“
bedeutet „Verbindung“
und bezeichnet einen Übungsweg,
der die Selbstverwirklichung
und die Verbindung zu einer höheren Wirklichkeit zum Ziel hat.
Auch
die bewusste Ernährung ist ein solcher Übungsweg
und kann als „Yoga“ bezeichnet werden.

Inhalt:

  1. Die Ernährung betrifft das ganze Wesen
  2. Hrani-Yoga
  3. Die Nahrung, ein Liebesbrief des Schöpfers
  4. Die Auswahl der Nahrung
  5. Der Vegetarismus
  6. Die Ernährung
  7. Das Fasten, eine Methode der Reinigung
  8. Fasten, eine andere Art der Ernährung
  9. Vom Abendmahl
  10. Der Sinn der Segnung
  11. Die Arbeit des Geistes an der Materie
  12. Das Gesetz vom Austausch

Auszug aus Kapitel II – Hrani-Yoga:
Momen­tan
suchen viele Men­schen,
die durch ihr un­ruhi­ges Leben aus dem Gleich­ge­wicht ge­bracht wurden,
Mittel und Wege,
um ihre innere Harmo­nie wieder­her­zu­stel­len;
sie be­trei­ben Yoga,
Zen,
transzen­dentale Medita­tion oder lernen,
sich zu ent­span­nen.
Ich
be­strei­te nicht,
dass dies gute Metho­den sind,
aber ich habe eine ein­fa­chere, viel wirk­samere Übung ge­funden:
essen lernen.

Wenn
es einem egal ist,
wie man isst, in Lärm, Ner­vosi­tät, Eile und Dis­kus­sionen,
was hilft dann das Medi­tieren oder der Yoga?
Sie sind Thea­ter!
Warum
sehen wir nicht ein, dass wir alle zwei- oder drei­mal täg­lich Ge­legen­heit haben,
eine Übung zur Ent­span­nung,
Konzen­tration und Harmoni­sierung all unse­rer Zellen
zu machen?

Be­müht
euch,
in Ruhe und Stille zu essen (nicht nur zu schwei­gen,
son­dern
auch keinen Lärm mit dem Be­steck zu machen),
jeden Bissen lange zu kauen
, von Zeit zu Zeit einige tiefe Atem­züge zu machen
und euch vor allem auf die Nah­rung zu konzen­trieren
und dem Himmel für all diesen Reich­tum zu danken.
Ich
for­dere euch da­zu auf,
weil diese schein­bar so un­bedeu­tenden Übun­gen zu den besten zählen,
um wahre Selbst­beherr­schung zu er­langen.
Die
Kon­trolle
über die klei­nen Dinge wird euch die Mög­lich­keit geben,
auch die großen zu be­herr­schen.
Wenn
ich jeman­den sehe,
der nach­lässig und un­ge­schickt in Klei­nig­keiten ist,
kann ich mir leicht vor­stel­len,
in wel­chem Durch­einan­der er in der Ver­gangen­heit ge­lebt hat,
und weiß auch,
wie sich alle seine Mängel nega­tiv auf seine Zu­kunft aus­wirken werden.
Denn
alles ist mit­einan­der
ver­bunden.

Ge­wiss,
es ist nicht leicht,
wäh­rend der Mahl­zeiten ruhig zu sein,
um sich aus­schließ­lich auf die Nah­rung zu konzen­trieren…
Und
wenn es einem ge­lingt, äußer­lich ruhig zu sein und seine Gesten zu be­herr­schen,
dann macht man inner­lich Lärm…
Oder
wenn es einem ge­lingt,
sich inner­lich zu be­ruhi­gen, schwei­fen die Ge­danken ab.
Des­halb
sage ich euch,
dass die Er­näh­rung ein Yoga ist,
denn rich­tiges Essen er­for­dert Auf­merk­sam­keit,
Konzen­tration
und Selbst­beherr­schung.